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Bunt, mit Köpfchen und mit Linux

Als Linux-“Evangelist“ weise ich nicht nur gerne im Gespräch auf Linux aUSB-People-mit-Tuxls Alternative hin, sondern verschenke auch gerne USB-Sticks mit vorinstalliertem und bootfähigem Linux – z.B. an Leute, die die Nutzung von Windows zunehmend in den Wahnsinn treibt. Oder ein Linux-Stick geht auch gern einmal an jemanden, für den ich eine Webseite erstellt habe. Oder einfach an einen computerbegeisterten Freund, der Geburtstag hat.

Während CDs und DVDs immer irgendwie gleich (langweilig) aussehen und an vielen mobilen Computern mangels entsprechendem Laufwerk gar nicht mehr lesbar sind, gibt es USB-Sticks ja in allen Formen und Farben. Bei Source habe ich nun USB-Sticks entdeckt, die die Form von kleinen Menschenfiguren haben – USB-Sticks mit „human factor“ sozusagen, die dann folgerichtig auch „USB People“ heißen. Dabei dient der Kopf als abziehbare Kappe, die den USB-Anschluss schützt. Die Sticks gibt’s in bunt, in Metall oder als richtige „Berufe“-Sticks, also etwa als Handwerker- oder als Krankenpfleger-Figur – vom witzigen Design her lässt Playmobil herzlich grüßen.

Aber ich denke, solch irgendwie „originelle“ USB-Sticks als Werbeträger für Linux zu nutzen, könnte sogar für Linux-Skeptiker eine Idee mit einem sympathischen „Aha-Effekt“ sein. Nach meiner Erfahrung scheitern schon viele Noch-Windows-Nutzer daran, einen bootfähigen USB-Stick mit Linux zu erstellen. Obwohl es dafür im Netz etliche leicht zu bedienende Tools gibt, mag man sich diesen Aufwand dann eben doch nicht antun. Darum – so meine Erfahrung – freuen sich viele einfach, wenn sie einen solchen USB-Stick geschenkt bekommen.

Neben einem boot- und lauffähigen Linux sollte allerdings auf dem Stick nach Möglichkeit noch eine Partition vorhanden sein, die die Speicherung von persönlichen Daten auch von Windows-PCs oder Macs ermöglicht. Dann hat der neue Besitzer eines Sticks beides in der Tasche: ein „Notfall“-Linux und einen transportablen Datenspeicher.

Und ja: es muss ja auch nicht bei jeder Gelegenheit ein Designer-Stick sein. Besser ein billiger „Normal“-Stick mit Linux drauf verschenkt als – gar keiner!

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